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Corona-Virus - Wichtige Informationen!

06.03.2020

Die Gesundheitsabteilung des Kreises Kleve hat eine Fieberambulanz am St. Antonius-Hospital in Kleve für Patientinnen und Patienten eingerichtet, die im Einzugsgebiet der Krankenhäuser in Goch, Kevelaer, Kleve und Kalkar wohnen. Dazu gehören Kranenburg, Bedburg-Hau, Kalkar, Uedem, Goch, Weeze und Kevelaer.

Die Fieberambulanz ersetzt nicht die hausärztliche Versorgung. Personen mit Grippesymptomen, die ihren Hausarzt aufsuchen, sollen zum Schutz der anderen Patienten vorher in der Praxis anrufen. Derzeit sind viele Virusgrippe-Fälle bestätigt worden. Wer aus den genannten Städten und Gemeinden kommt und alle folgenden Krankheitssymptome aufweist, kann auch direkt die Fieberambulanz aufsuchen:

·         Fieber

·         Krankheitsgefühl

·         Husten / Schnupfen

Die Fieberambulanz ist derzeit rund um die Uhr geöffnet, längere Wartezeiten vor dem Zelt sind nicht auszuschließen. Im Zelt findet ausschließlich die Diagnostik und keine klinische Behandlung statt. Auch Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen können dort nicht ausgestellt werden.

Für Patientinnen und Patienten in Emmerich am Rhein, in Rees und im südlichen Kreisgebiet (Geldern, Issum, Kerken, Straelen, Rheurdt und Wachtendonk) stehen die dortigen Hausärztinnen und –ärzte zur Verfügung.

Die Kassenärztlichen Vereinigungen und Ärztekammern weisen auch auf die kostenlose Arztrufnummer 116 117 hin. Hier hilft medizinisches Fachpersonal bei der Klärung weiterer Fragen und es kann durch die Anwendung eines standardisierten medizinischen Ersteinschätzungsverfahrens und gezielte Fragen an den Erkrankten in kurzer Zeit eingeschätzt werden, ob ein Risiko besteht beziehungsweise ein Test erforderlich ist.

Wer als Bürger des Kreises Kleve in den vergangenen 14 Tagen in den Risikogebieten in China, Iran, Italien und Südkorea (exakte Auflistung der Regionen siehe hier) gewesen ist, meldet sich bitte bei der Unteren Gesundheitsbehörde, montags bis freitags zwischen 08.00 und 11.00 Uhr, unter der Rufnummer 0 28 21 - 59 49 50.

Weiterhin ist es wichtig, folgende Hygienemaßnahmen zu beachten:

·         Regelmäßig und gründlich Hände mit Seife waschen

·         Hände aus dem Gesicht fernhalten

·         In die Ellenbeuge und nicht in die Hand husten und niesen

·         Auf Händeschütteln verzichten

·         Abstand von mindestens einen Meter zu anderen Menschen halten

·         Bei Erkrankungsverdacht zuhause bleiben, Kontakt zu anderen Personen vermeiden, auch in häuslichem Umfeld. Mahlzeiten zu getrennten Zeiten einnehmen und sich möglichst in getrennten Zimmern aufhalten sowie regelmäßig und ausgiebig lüften.

Die Landesregierung hat ein ServiceCenter für Fragen zum Coronavirus eingerichtet, es ist montags bis freitags zwischen 08.00 und 18.00 Uhr erreichbar unter 0211 – 85 54 774.

Zusätzlich hat auch das Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAGS NRW) hat unter 0211 9119 1001 eine Hotline für Bürgerinnen und Bürger in Nordrhein-Westfalen geschaltet. Diese ist erreichbar von montags bis freitags zwischen 08:00 und 18:00 Uhr.

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Ihr direkter Kontakt.

Frank Kittelmann


Tel.: 02833 922-140
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